Grüner leben – Klimaschutz im Alltag

Jeder Einzelne kann etwas tun, um den Klimawandel aufzuhalten. Denn Umweltschutz fängt im Kleinen an.

Von allen Themen, mit denen die moderne Gesellschaft kämpft, stehen Umwelt- und Klimaschutz ganz weit oben auf der Agenda. Industrie und Politik beschäftigen sich schon seit Jahren mit Konzepten, wie wir in Zukunft ökologisch leben können. Auch die Verbraucher sind gefragt, denn mit alltäglichen Entscheidungen nimmt der Mensch Einfluss auf die Umwelt.

Warum Klimaschutz und Energieeffizienz immer wichtiger werden

In den vergangenen Jahrzehnten zeigte sich deutlich, dass der Mensch es mit der Umwelt nicht immer gut meinte. Schmelzende Polkappen, häufigere Naturkatastrophen und das Artensterben sind regelmäßig Thema öffentlicher Debatten. Mit Lebensräumen, die sich stetig verkleinern und somit nur noch wenig Platz für die natürliche Entfaltung bieten, schwindet auch die Lebensgrundlage für zahlreiche Tier- und Insektenarten.

Wie der einzelne Verbraucher mit seinen persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten auf die Umwelt Einfluss nimmt, darüber informieren Initiativen wie Green City Energy aus München. Im Fokus steht dabei der Versuch, das Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen zu wecken und somit ein Umdenken auf höherer Ebene zu bewirken. Auch der Twitteraccount von Green City Energy wird daher regelmäßig mit wichtigen Informationen rund um Umweltschutz, Klimaschutz und alternative Energien gefüttert. Mit Unterschriften-Aktionen, Investitionsprojekten und öffentlichen Debatten arbeitet Green City Energy an der Energiewende.

Verbraucher haben die Wahl

Politiker wollen besonders stromfressende Geräte durch Bestimmungen und Verbote aus dem Handel verbannen. Doch auch wenn sich die Politik mit Vorgaben rund um Energieeffizienz am Umdenken beteiligt, liegt die Hauptverantwortung beim Verbraucher selbst. Er kann sich trotz neuer Vorgaben dagegen entscheiden, seine ineffizienten Elektrogeräte auszutauschen und auch bei einem Neukauf wenig auf die Umweltfreundlichkeit eines Geräts achten. Auch hier braucht es also eine neue Herangehensweise, die auf Verantwortungsbewusstsein und persönliches Engagement abzielt.

Unnötigen Verbrauch vermeiden

Eine einfache Maßnahme ist, die Kapazität der Haushaltsgeräte voll auszunutzen. Wenn zum Beispiel Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner nur vollbeladen laufen, verringert sich die Anzahl einzelner Wasch- oder Trockengänge. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Dem

Dem Stand-By Modus ein Ende bereiten Mehrfachsteckdosen mit Schalter. (Bild: PIX1861/pixabay.com)

Ein weiterer Punkt ist das Abschalten von Elektrogeräten. Fernseher, HiFi-Anlage oder auch Kaffeemaschine verfügen über einen sogenannten Stand-By Modus. Dieser Modus liegt zwischen dem eingeschalteten und dem vollständig ausgeschalteten Zustand und sorgt dabei für einen stetigen Energieverbrauch. Die Alternative zum sinnlosen Stromverbrauch ist das Abschalten der Geräte entweder am Gerät selbst oder über eine Mehrfachsteckdose mit Schalter.

Ökologisch handeln zu Hause und unterwegs

Gefrorene Lebensmittel rechtzeitig auftauen, um hierfür nicht die Mikrowelle einsetzen zu müssen, spart Strom, ebenso wie die Kochplatte rechtzeitig auszuschalten, um die Nachhitze zu nutzen. Wer seine Einkäufe mit einer Mehrwegtasche statt mit der Plastiktüte nach Hause trägt, vermeidet Plastikmüll. Und wenn bei den Einkäufen möglichst wenig Fleisch, dafür viele regionale Produkte dabei sind, ist schon viel für das Klima getan.

Reichlich ökologisches und finanzielles Sparpotenzial gibt es im Bereich Mobilität. Das Fahrrad oder auch die Laufschuhe sind gute Alternativen zum PKW, wenn es um kürzere Entfernungen geht. Bei größeren Entfernungen öfter mal auf die Bahn umsteigen – das bedeutet nicht nur weniger CO2-Austoß, sondern oft auch weniger Stress.